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Orange ist die Farbe der Saison

- Der Herbst ist die Zeit der Gemeinschaftsjagden

Buntes Treiben im Herbst: Menschen mit orangefarbenen Warnwesten oder Hutbändern sind jetzt häufig in Feld und Wald unterwegs, mit dabei sind viele Jagdhunde - die Hauptjagdsaison hat begonnen. Darauf weist der Deutsche Jagdschutz-Verband (DJV) heute in Bonn hin und bittet Naturfreunde, die von den Jägern aufgestellten Hinweisschilder zu beachten.

Sicherheit wird bei Gemeinschaftsjagden großgeschrieben: Rot umrandete Dreiecke mit Aufdrucken wie "Treibjagd" oder "Vorsicht Jagd" machen Spaziergänger, Jogger und andere Naturfreunde bereits von Weitem darauf aufmerksam. Für Jäger gelten bei der Jagd strenge Unfallverhütungsvorschriften, die beispielsweise Warnkleidung vorschreiben. Hochsitze dienen ebenfalls in erster Linie der Sicherheit: Durch die erhöhte Position des Schützen geht ein abgegebener Schuss in Richtung Boden - die Reichweite der Kugel wird dadurch stark begrenzt.

Bei den oftmals Revier übergreifenden Jagden stellen Jäger im Winterhalbjahr Rehen, Hirschen oder Wildschweinen nach und erfüllen einen Großteil der staatlichen Abschusspläne. Das ist wichtig, denn ohne Bejagung würden sich Pflanzenfresser wie das Reh in unserer Kulturlandschaft rasant vermehren und junge Bäume im Wald stark schädigen. Die fortpflanzungsfreudigen Wildschweine würden ohne Jagd Weizen-, Raps- und Maisfelder kahl fressen.

Zahlreiche Treiber und Hunde ziehen bei so genannten Bewegungsjagden langsam durch den Wald, Rehwild oder Wildschweine setzen sich ohne Hast in Richtung der Schützen in Bewegung. Die Jäger können so Alter und Geschlecht der Tiere besser erkennen und den Schuss sicher platzieren.

Gemeinschaftsjagden werden im Herbst und Winter durchgeführt, wenn die Felder abgeerntet und die Bäume kahl sind. Die Schützen haben so die bestmögliche Sicht. Genauso wichtig ist der wildbiologische Aspekt: Im Winterhalbjahr ist die Aufzucht der Jungen abgeschlossen.

Bitte beachten:
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